"Jedes Produkt wird zu einem Software-Produkt"

Was ist ein Digitaler Zwilling?

Eine Frage, die aktuell besonders Firmen aus dem Bereich der Produktionstechnik beschäftigen sollte. 


Ein digitaler Zwilling - ein Digital Twin, oder auch „virtueller Stellvertreter“, ist eine Art digitale Repräsentanz eines materiellen oder immateriellen Objekts aus der realen Welt. Sie können eingesetzt werden, um eine Vielzahl von Aufgaben in der Produktion zu bewältigen, z. B. für hochkomplexe, kundenspezifische Produkte und damit verbundene Produktionsanlagen.

 

Somit ermöglichen digitale Zwillinge einerseits einen übergreifenden Datenaustausch, andererseits können sie aber auch Algorithmen enthalten, mit deren Hilfe das reale Gegenstück und dessen Eigenschaften und Verhalten beschrieben werden.

 

 
Digitale Zwillinge bilden Anlagen über den gesamten Lebenszyklus (Design, Erstellung, Betrieb und Wiederverwertung) ab.
 
Sie sind somit also auch „Enabler“ für Lösungen, die Prognosen über künftige Ereignisse ermöglichen – wie das Konzept der vorausschauenden Wartung – Predictive Maintenance.

 

 

 

 

"Die Fabrik der Zukunft wird zweimal existieren – real und virtuell. Zudem, was heute schon an virtueller Planung gemacht werden kann, liefert der digitale Zwilling noch sämtliche Einflussparameter dazu.“ Ainöder für die Wirtschaftszeitung

Ainöder Digital Twin Predictive Maintenance
Ainöder Digital Twin Predictive Maintenance

Merkmale Digital Twin:

  1. Virtuelle Abbilder von physischen Objekten oder Systeme, etwa einer Maschine oder Anlage
  2. Sensorenwerte und Betriebsdaten können verwendet werden um den aktuellen Objektzustand zu erfassen und auszuwerten
  3. Konnektivität koppelt das physische Objekt mit dem Digital Twin
  4. Definierte Datenstrukturen, die Analysen und Optimierungen ermöglichen
  5. Onlineanalysen- und Optimierungen – während des realen Betriebes des Objektes
  6. Offlineanalysen- und Optimierungen – ohne den Anlagebetrieb zu beeinflussen oder zu gefährden
  7. User Interfaces, welche die relevanten Daten visualisieren
  8. Alle Beobachtungen aus den laufenden Prozessen und dem Betrieb gehen in das Modell ein und geben wertvolle Hinweise für Updates und Verbesserungen

 

 
Wie lassen sich Daten am besten erfassen, zusammenführen, simulieren und analysieren,
um aussagekräftige und nützliche Ergebnisse zu liefern und ein außergewöhnliches Kundenerlebnis zu gewährleisten?

 

 

Profitieren vom Digitalen Zwilling

 

Durch die zunehmende Zusammenarbeit und Konnektivität von Unternehmen und deren Wertschöpfungskette entsteht der Bedarf nach der Bereitstellung von Inhalten und Informationen.

Die Idee dahinter: Produkte, Objekte, Systeme oder Prozesse werden als Software-Repräsentation auf digitaler Ebene gespiegelt – und können damit folglich genauso wie eine Software und ihr Lebenszyklus behandelt werden: dazu gehören laufende Updates, ständige Optimierung und Anpassung an neue Umgebungen und Aufgaben.

 

 

Vorteile Digitaler Zwillinge:

     

  1. Schon während der Planung können Ingenieure Simulationsmodelle nutzen, um Abläufe zu optimieren

  2. Ist die Anlage in Betrieb, können die gleichen Simulationsmodelle verwendet werden, um Abläufe weiter zu optimieren und um die Produktion zu wandeln

  3. Genaue Überwachung und Steuerung der realen Gegenstücke

  4. Liefern regelmäßig neueste Informationen über die vergangene, aktuelle und zukünftige Leistung und den Zustand von Produkten, Einrichtungen und Anlagen

  5. Erlaubt eine hohe Transparenz und eine ständige Optimierung über den kompletten Lebenszyklus hinweg

  6. Bessere Möglichkeiten, kognitive Fähigkeiten für die Auswertung der Daten einzusetzen

Ainöder GmbH
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